In großen Schritten geht es voran mit der Errichtung der Räume im Erdgeschoss der Tribüne. Hier befinden sich in Zukunft unter anderem ein Fitnessraum, Umkleidekabinen, Sanitärräume, ein Erste-Hilfe-Raum und weitere.

Die Arbeiten am Neubau des Albgaustadions Ettlingen laufen nach Plan und es lässt sich langsam erkennen, was es werden soll. Die Tribüne steht nun und wird nach und nach ausbetoniert. Im Anschluss folgen die weiteren Elemente im hinteren Bereich, in denen die Funktionsräume untergebracht werden und das spätere Tribünendach befestigt wird.

Vom 04.-07.07.19 waren wir mit dem gesamten Team am Bodensee zum Teamevent. Begonnen hat es mit einer Bootsfahrt auf dem See, mit 4 Booten, da wir mittlerweile wieder etwas gewachsen sind. Wir hatten viel Spaß auf dem Wasser, aber auch im Wasser, da wir vor der Insel Mainau geankert und die Boote zusammengebunden haben. So konnten wir von Boot zu Boot laufen und uns amüsieren. Die einen beim Sonnen oder Snacken und die anderen beim Schwimmen oder Sprungfiguren turnen. Es war eine Gaudi!

Am Nachmittag ging es mit einer Weinprobe im Weinhaus Hack in Meersburg weiter. Wir wurden durch viele Weingüter entlang des Sees geführt, ohne den Stuhl zu verlassen. In kühler Atmosphäre des in den Hang gebauten Weinhauses, war dies die Abkühlung vom Seegang. Zum Tagesabschluss kehrten wir im Rebmannshof in Uhldingen-Mühlhofen zum Abendessen direkt am See ein.

Der zweite Tag begann mit einem zweiteiligen Teamtraining in Immenstaad. Diverse Teamübungen forderten uns zum gemeinschaftlichen Denken und Handeln auf, sodass alle gefordert waren. Ebenso konnte durch das nachfolgende Bogenschießen im kühlen Wald die Konzentration gefördert werden.

Danach ging es wieder auf’s Boot, diesmal jedoch auf ein historisches Segelschiff, die Lädine. Ganz für uns alleine machten wir eine Fahrt auf dem See und fühlten uns wie in eine andere Zeit versetzt. Die Lädinen waren Lastschiffe für sämtliche Güter, letzte Exemplare fuhren bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Wir konnten es uns nicht verkneifen und fragten den Kapitän, ob wir nicht doch ins Wasser gehen dürften. Dieser erfüllte uns den Wunsch und ließ eine Badeleiter ins Wasser gleiten.

Der Samstag begann mit Spielen und Schwimmen im Strandbad Überlingen. Besonders beliebt war das Beachvolleyballspielen. Nachdem wir uns warmgespielt hatten begann ein weiteres Teamtraining im Kletterpark in Immenstaad. Begonnen haben wir mit Übungen am Boden. Zuerst Vertrauensübungen untereinander und dann teilweise knifflige Teamaufgaben. Als das überstanden war, konnten wir uns an einem Parcours austoben, bevor es dann zum zweiten Teil zum Klettern hoch in die Bäume ging.

Nachdem am Sonntag alle wieder munter waren, traten wir gemütlich die Heimreise an. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und das Team weiter gefestigt. Die neuen Teammitglieder konnten die eingespielte Crew näher kennenlernen und umgekehrt.

 

Die Pfaudler GmbH, gegründet im Jahr 1883, mit ehemaligen Sitz in Schwetzingen, hat eine neue Produktionsstätte gesucht. Das bisherige Werk war in die Jahre gekommen und der workflow nicht mehr zeitgemäß.

Die Firma Pfaudler stellt mehrfach emaillierte Behälter für die Chemieindustrie her, so auch beispielsweise für die BASF in Ludwigshafen. Kurz gesagt: Biegen, Schweißen, Emaillieren und schon ist der Industriebehälter fertig. Ganz so einfach ist es nicht, aber in groben Zügen kann man dies so erklären.

Der neue Standort wurde in Waghäusel in den ehemaligen Hallen der Firma Schuler Pressen GmbH gefunden, die Teile ihrer Produktion verlagert haben. Die ca. 200 Pfaudler-Mitarbeiter und viele der vorhandenen Maschinen sind ebenfalls umgezogen.

Die Planung, sowie auch die dazugehörige Bauüberwachung, der neuen Produktion haben wir als Generalplaner mit unserem Sachverständigen-Team übernommen. Die Planungs- und Realisierungszeit betrug 18 Monate. Wichtig war, dass der Betrieb immer laufen musste und kein Stillstand möglich war.

Neben der klassischen Planung für sämtliche Medien, wie Strom, Gas, Druckluft etc. wurde auch ein Röntgenbunker errichtet, um die produzierten Behälter auf ihre Qualität zu prüfen. Für die Hochöfen die nach dem Emaillieren die Behälter aushärten, wurden starke Stromleitungen verlegt, die zuvor erst durch die lokalen Energieversorger auf der Gelände in Waghäusel gelegt werden mussten.

Dadurch, dass die Firma Schuler, die zuvor die Hallen genutzt hat, riesige Pressen für die Automobil-Industrie herstellte, waren im Boden Gruben von teilweise 6-8 m Tiefe, die nur zum Teil für die neue Produktion genutzt werden konnten. Diese wurden verfüllt und ein neuer Boden errichtet. Neben der Einrichtung von Büroräumen wurde zur weiteren Materialprüfung auch ein Labor geschaffen.

Nach der Betriebsverlagerung der Firma Pfaudler GmbH von Schwetzingen nach Waghäusel ist das Grundstück am 13.05.19 feierlich an den Käufer, die Firma Epple GmbH aus Heidelberg, übergeben worden. Dort sollen in den kommenden Jahren über 500 Wohnungen entstehen.